Fossilien

Orthoceras

Allgemein: Orthoceras sind Fossilien, genauer gesagt versteinerte Kopffüßler. Die Orthoceras entwickelten sich vor über einer halben Milliarde Jahre. Es waren tintenfischartige Monster, die im Ordovizium eine Länge von 5 Metern erreichten. In späteren Epochen blieben die Kopffüßler wesentliche kleiner. Muskulöse Fangarme an seinem Kopf brachten ihm den Namen ein. Es waren gute, schnelle Schwimmer und grausame fleischfressende Räuber. Orthoceras gibt es als Skulpturen, Platten und in Miniaturausgaben von einigen Zentimetern.

 

Fundort: Orthoceras werden im Atlas-Gebirge in Marokko abgebaut. 6 Stunden werden benötigt, um einen Kopffüßler aus dem sehr harten Gestein frei zu klopfen. Das Orthoceras-Fossil wirkt von der Beschaffenheit des Materials schon fast wie Metall. Es ist glänzend schwarz, sehr hart und hat einen metallischen Klang.

"Fossilien, sie haben mal gelebt..."

Als Fossilien werden alle Überreste und Spuren von Tieren und Pflanzen bezeichnet, die älter als ca 10.000 Jahre sind. Die wohl bekanntesten Fossiliengruppe stellen die sogenannten Ammoniten:

Ammoniten

Die Ammoniten sind eine artenreiche, ausgestorbene Gruppe ausschließlich  mariner,  fossiler Kopffüßer (Cephalopoda), die nah verwandt mit dem Nautilus sind. Sie waren Zeitgenossen der Dinosaurier, die vor 65 Mio. Jahren mit etwa 70% aller anderen damaligen Tierarten durch einen Planetoiden-Einschlag vernichtet wurden und starben wohl gleichzeitig mit ihnen aus.

Über 5.000 Ammoniten-Gattungen sind bekannt. Die Tiere konnten die Gas- bzw. Flüssigkeitsmenge im gekammerten Teil der Schale regulieren und so ihren Auftrieb im Wasser ändern. Ihre Größe lag zwischen wenigen mm und über 2 m Gehäusedurchmesser.

Ammoniten stellen von ihrem ersten Auftreten im Devon bis zu ihrem Aussterben am Ende der Kreidezeit eine große Zahl der Leitfossilien.

Das bedeutet, dass man durch sie Erdschichten zeitlich einordnen kann. Oft erfolgt die zeitliche Abgrenzung mariner Sedimente ausschließlich durch Ammoniten. Sie sind in Geologie und Paläontologie daher von großer Bedeutung.

 

Das "Meer" der Eifel

               

Uwe Buss aus Köln präsentiert im Ardenner Cultur Boulevard aus Fossilien zusammengestellte Kunstwerke –

 

Ein Leben ohne Meer und Wasser kann sich Uwe Buss, der aus Norddeutschland stammt

gar nicht mehr vorstellen. Er ist in Bremerhaven geboren und Schreiner von Beruf.

Einige Jahre ist er zur See gefahren, bevor er 1966 einen Erholungsurlaub an der Mosel buchte. Und dort traf er auf die Liebe seines Lebens – die er später heiratete.

Seine neue Heimat wurde Köln, wo er als Schreiner schnell eine neue Arbeit fand.

Doch seine Passion, ja seine „große“ Hingebung blieb das Meer.

Also fing er an sich mit dem Meer der Vorgeschichte zu befassen und fand

das Eifelmeer. In diesem längst trockenem Gewässer suchte er fortan nach Spuren

der Vergangenheit. Bei Wind und Wetter war er draußen und sammelte zwischen

Schleiden und der Mosel Korallen, Seelilien – versteinerte Lebewesen des Urmeeres.

Er studierte Bücher zum Thema um seine Funde einordnen zu können.

Durch Lektüren wurde er Fachmann für die mehr als 350 Millionen alte

Fossilienwelt der Eifel. Der Wahlkölner investierte jede freie Minute

für die „Jagd“ und das „Angeln“ von Lebwesen die seit Jahrtausenden

bereits ausgestorben sind. Im laufe der Jahre wurde seine Sammlung so groß, dass

er nicht recht wusste wie es weiter gehen sollte.

Als Schreiner mit dem Stoff Holz vertraut, versuchte er dieses aktuelle Element der Eifel

in Verbindung zusetzten mit diesen Schätzen des Urmeeres.

So entstanden Kunstwerke wie: „Die blaue See“, „Wogen des Urmeeres“ oder

„Seelilien in der Meeresströmung“ – faszinierend wie er es geschafft hat die

Vergangenheit mit der Gegenwart zu verschmelzen.

Sonnen- und Pantoffelkorallen, Brachiopoden und Muscheln versammeln sich mit Schnecken am Eifelstrand. Kunstwerke die den Besuchern nicht nur beeindrucken, sondern

die Kraft der Natur verdeutlichen. Ständig brodelt es unter dem schönen Wandergebiet der

Eifel, die Maare deuten von den Urkräften der Vergangenheit.

Ob die Wogen der Ursee nochmals zurückkommen wissen wir nicht.

Uwe Buss jedoch ist sich sicher, „Das Eifelmeer es lebt!“ –

Und dieses Leben findet in seinen Kunstwerken statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten
Montags: Ruhetag
Dienstags-Sonntags: 10.00 bis 18.00 Uhr
An allen Sonn- und Feiertagen von 10.00-18.00 Uhr
Unsere Webseiten:

facebook

logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
So finden Sie zu uns:

Größere Kartenansicht
ArsMineralis, direkt an der deutsch-belgischen Grenze im Ardenner Cultur Boulevard

Wenn Sie aus Belgien anreisen und per GPS nach uns suchen, geben Sie bitte folgende Adresse in Ihr Navigationsgerät ein:

Hergersberg 4
4760 Büllingen

Wenn Sie aus Deutschland anreisen und per GPS nach uns suchen, geben Sie bitte folgende Adresse in Ihr Navigationsgerät ein:

Prümer Str. 55
53940 Losheim/Eifel.

Telefonnummern:

Tel: +32(0)80 54 87 29
Fax: +32(0)80 44 85 59
Tel: +49 (0)6557-92 06 30

Aktuelles Wetter:

eifelwetter